Wasserhärte / Charakteristik des Wassers unserer Region

Manchmal fragen unsere Kunden, warum in der Kaffeemaschine „Kalk“ ansetzt.
Des Rätsels Lösung ist:

Im Grundwasser sind sogenannte Härtebildner, d.h. mineralische Elemente in gelöster Form enthalten. Diese sind: Calcium, Magnesium, und Kalium. Nach Bestimmung der Werte errechnet sich die sogenannte Gesamthärte.

Der weiße Niederschlag an der Kaffeekanne entsteht deshalb, wenn das Wasser über 90° C erhitzt wird, entgast (entweicht über die Kochblasen) der im Calziumhydrogenkarbonat enthaltene Sauerstoff und Calziumkarbonat (Kalk) bleibt zurück.
Für unser Wasser aus allen Wasserwerken ist der Gesamthärtebereich zwischen 10 und 13 °dH (Grad deutscher Härte) anzugeben. Nach der alten Bezeichnung (Waschmittelgesetz aus 1975): Härtebereich 2; nach der neuen Bezeichnung (Gesetz über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmittel aus 2007):  Härtebereich „mittel“.

Übrigens: am besten reinigt man die Kaffeemaschine/-kanne oder den Wasserkocher mit handelsüblichem, preiswertem Essig. Man lässt den Essig durch den Erhitzungsmechanismus laufen und spült sodann mit zwei oder drei vollen Wassermengen nach. Alles wieder gut.
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